Archive for Video

28 Feb 2010

Ricardo Dominguez über elektronischen zivilen Ungehorsam

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Als Einstieg in die angesprochene interessante Geschichte des Hacktivismus empfiehlt sich die arte Dokumentation Hacktivisten – Rebellen im Internet von 2002, die gibt’s z.B. auf Google Video.

Die Dokumentation zeigt die neuen Formen dieses Protests, der sich der elektronischen Medien bedient und weltweit rasant zunimmt: Virtuelle Sit-ins, an denen Tausende teilnehmen; Internet-Werbung großer Markenhersteller, die von Netzpiraten gehackt, parodiert oder missbraucht wird – Attacken, die schon zum Börsensturz von Firmen geführt haben, die Opfer dieser Gegenwerbung wurden. Das Filmteam ist im April 2001 dabei, als die Protestveranstaltungen beim Wirtschaftsgipfel in Quebec vorbereitet werden. Doch neben den spektakulären Bildern dieser gewalttätigen Straßenproteste zeichnet sich ein anderer Krieg ab, in dem die Waffen ‘Maus’ und ‘Modem’ heißen: Tausende von Internetbenutzern bereiten in aller Stille eine Online-Protestaktion vor, mit der die offizielle Website der Veranstaltung lahmgelegt werden soll. Anhand der Porträts einiger der führenden Köpfe der Hacktivisten-Szene liefert die Dokumentation Einblicke in das Innenleben dieser im Verborgenen arbeitenden Organisation, Bilder aus dem Zentrum des Cyber-Aktivismus. Die Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, in einer vollständig auf Handel und Wirtschaft ausgerichteten globalisierten Welt Unruhe zu stiften und ihren eigenen Zukunftsentwurf, geprägt von einem gewissen zivilen, politischen und informationsmedialen Widerstand, zu gestalten.

Das freien Radio Freies Sender Kombinat aus Hamburg hat ein interessantes und ausführliches Interview mit Ricardo Dominguez zu Electronic Civil Disobedience, Border Disturbance Technologies und Migration:

Ricardo Dominguez, Mitglied des Electronic Disturbance Theatres und Critical Art Ensembles, unterricht seit einigen Jahren an der University of California San Diego. Er hat die Theorie und Praxis der Electronic Civil Disobedienceausgearbeitet. Seit 2007 arbeitet er mit anderen am Transborder Immigrant Tool (TIT), das die Passage durch die Borderlands von Mexico nach USA für MigrantInnen sicherer machen soll. Bei dieser Passage sterben seit einigen Jahren jährlich ungefähr 2000 Menschen. Bei dem TIT handelt es sich um ein eher billiges Mobiltelefon mit GPS-Funktionalität, das Kartenmaterial, auf dem z.B. Wasserreserven eingezeichnet sind, den Leuten bereitstellt, die sich auf den Weg nach Norden machen. Im Interview geht es um die Geschichte der Electronic Civil Disobedience und ihre aktuelle Entwicklung. In einem größeren Bogen reflektiert Ricardo den Stand mobiler Medientechnologien und auf welche Art sie „artivistisch“ anwendbar sind, redet über Überwachung und Web 2.0, das Ausloten, was Cyberterrorismus ist, über Aktivismus, Hacktivismus, Denial of Service Attacken auf Regierungsrechner, Borderlands, Zapatistas, Migration, affektive Medien, Transparenz und Translucency, Simulation von Überwachung, Artivismus, Science of the Oppressed, Land-Art und sogar Nanotechnologiekritik.

Das Interview von vier Studen Länge (mit Musik) gibt’s als Ogg Vorbis auf archive.org zum Download. Bei Annalist kann man weitere Informationen und Links finden.

28 Feb 2010

Fabbing: Ich drucke mir meine Welt

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<p style="text-align: center;margin-top: 1em;margin-bottom: 1em"><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/202/">Elektrischer Reporter – Fabbing: Ich drucke mir meine Welt</a></p>

Der Makerbot ist die kleinste und billigste Fabrik der Welt. Mit einem Baukasten, der nur wenige hundert Dollar kostet, kann sich jeder diesen so genannten Digital Fabricator basteln und ohne große Vorkenntnisse beliebige Objekte herstellen. Plötzlich unterliegen reale Gegenstände den selben Gesetzen wie digitale Güter: Droht den Herstellern von Gebrauchsgegenständen und Ersatzteilen das gleiche Schicksal wie der Musikindustrie? Schon bald könnten massentaugliche 3D-Drucker analog zum Papierdrucker neben jedem Schreibtisch stehen. Die Do-it-youself-Fabriken sind angeschlossen an Online-Communities wie demThingiverse, in denen Baupläne getauscht, diskutiert und verbreitet werden.

10 Feb 2010

New strategies for political hacktivists

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Political activists are increasingly using net attacks as a means of protest, reveals a report.

Since late 2009, environmental, political and ideological groups have become significant users of attacks that swamp sites with data. The groups are well resourced and use innovative techniques said Prolexic, a security firm that combats the attacks. Its findings come as cyber-activists block Australian government websites in protest at plans to filter content. Prolexic estimates about a total of nine million computers are used to mount the data flooding attacks.

Increasingly, he said, the attacks were being carried out to make a political point. This week, anti-Scientology group Anonymous blocked access to some key Australian government websites, including the parliament site and the website of Prime Minister Kevin Rudd.

Increasingly, he said, the attacks were being carried out to make a political point.This week, anti-Scientology group Anonymous blocked access to some key Australian government websites, including the parliament site and the website of Prime Minister Kevin Rudd.


25 Jan 2010

Tactical Tech: 10 key tactics in info-activism

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Das Tactical Technology Collective ist eines der aktivsten internationalen Training Organisationen für civil und digital rights Aktivisten die moderne Informationstechnologien für ihre Arbeit nutzen wollen. Das Kollektiv hat nun einen Film produziert, der sich mit 10 Punkten der Taktik für “Info-Aktivismus” auseinandersetzt. Letzte Woche wurde der Dokumentarfilm “10 Tactics for Turning Information into Action”, produziert von Tactical Technology Collective auch im Newthinking Store in Berlin gezeigt. Im Newthinking Blog dazu:

10 Tactics untersucht wie Aktivisten und NGOs in verschiedenen Regionen der Welt Information und digitale Technologien nutzen um positive Veränderungen zu bewirken. In 35 Interviews erzählen Aktivisten aus insgesamt 24 Ländern über ihre Erfahrungen damit, Menschen für eine Kampagne zu mobilisieren, den Einsatz von Video und Story-Telling, über Möglichkeiten der Visualisierung von Informationen, Arbeit mit Netzwerken und partizipativen Ansätzen, Umgang mit komplexen Daten, oder die Verbreitung von Information bei eingeschränkter Meinungsfreiheit. Viele der Interviews wurden auf dem Information Activism Camp im Februar/März 2009 gedreht.

Die 10 Punkte sind:

  • Mobilise People
  • Witness and Record
  • Visualise Your Message
  • Amplify Personal Stories
  • Just Add Humour
  • Investigate and Expose
  • How to Use Complex Data
  • Use Collective Intelligence
  • Let People Ask the Questions
  • Manage Your Contacts
Weitere Infos auf der Seite zum Film: http://www.informationactivism.org

17 Jan 2010

John Pilger: Global media consolidation, propaganda, war by journalism

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Australian journalist, author, film maker John Pilger speaks about global media consolidation, war by journalism, US military’s quest for domination/hegemony in the post 9/11 era, false history in the guise of ‘objective’ journalism. Filmed in Chicago at Socialism 2007: Socialism for the 21st Century by Paul Hubbard. June 16, 2007 Broadcast on Democracy Now – The War and Peace Report – August 7, 2007

More Information:

17 Jan 2010

Der elektronische Reporter zu Digital Rights Management

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Der elektronische Reporter widmet sich dem Thema Digital Rights Management (DRM): Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht

Elektrischer Reporter – Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht

Für Apples iPhone gibt es Unmengen nützlicher Zusatzprogramme, geschrieben von Profi- und Hobby-Programmierern in aller Welt. Aber welche die Kunden letztlich auf ihrem Telefon installieren dürfen, entscheiden nicht sie, sondern Apple. Passt dem Hersteller ein Programm nicht, bekommt es keine Zulassung fürs iPhone. „Für die Sicherheit der Kunden”, argumentiert Apple. „Zur Sicherung von Apples Geschäftsinteressen”, meinen Kritiker, denen solche geschlossenen Systeme ein Dorn im Auge sind. Das iPhone ist längst nicht das einzige digitale Gerät, bei dem der Hersteller sich Kontrollfunktionen einräumt – auch nach dem Verkauf, auch aus der Ferne. Besitzer von Amazons E-Book-Lesegerät “Kindle” erlebten, wie ihnen die Firma ein elektronisches Buch aus dem Speicher löschte, obwohl sie es ganz legal erworben hatten. Die Nutzer glauben also nur, sie hätten die komplette Verfügungsgewalt über ihre Geräte oder den den darauf laufenden Programmen und gespeicherten Inhalten. In Wirklichkeit bestimmen die Hersteller, was sie damit machen dürfen und was nicht. Kritiker warnen deshalb vor einer digitalen Entmündigung der Verbraucher. Und manche befürchten das verheerende Ende der kreativen Computer-Tüftel-Kultur, wenn Basteleien nur noch mit dem Segen des Herstellers möglich sind.

04 Dec 2009

Visualizing empires decline

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Visualizing empires decline from Pedro M Cruz on Vimeo.

18 Nov 2009

Stefan Merten: Free Software for a new society

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Nachgereicht: Stefan Merten, Gründer des Oekonux-Netzwerks, hat auf der CCC-Konferenz SIGINT09 im Mai 2009 einen Vortrag gehalten, der nun als Video-Aufzeichung und als Audio-Mitschnitt beim Chaosradio Podcast Network verfügbar ist. Titel: »Yes we can! Yes we will! Free Software for a new society«. Anders als der Titel suggeriert, ist die Sprache deutsch.

Vor zehn Jahren hat das Projekt Oekonux begonnen, das Phänomen Freier Software mit einer politischen Perspektive zu analysieren. Die Projektteilnehmer und Projektteilnehmerinnen möchten wissen, wie das Phänomen Freie Software verstanden werden kann und welches Potential für eine fundamentale gesellschaftliche Änderung Freie Software besitzt. Mittlerweile gibt es Projekte wie Wikipedia und Peer Production we in Freier Software wird zunehmend sichtbar.

11 Nov 2009

Secret Copyright Treaty Threatens Internet Freedom

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Nette kurze Zusammenfassung von ByteStyle.tv warum ACTA eine Gefahr für die Freiheit des Internet bedeutet.

Das inoffizielle Dokument zur Revision des ACTA Vertrages

Weitere gute Quellen:

08 Nov 2009

Jeff Jarvis: The Future of Journalism is an entrepreneurial, collaborative Process

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Dies ist der Videomitschnitt der keynote von Jeff Jarvisanlässlich des Printgipfel der Medientage München am 29-10-2009. Carta hat das Transscript. Jeff Jarvis: Why Google is not the enemy in a link economy, why protecting the media’s old business model will not work, why the future of journalism is entrepreneurial, collaborative and about process.

Jeff Jarvis: “Google is not an enemy, Google is a model” from Carta on Vimeo.

Siehe auch: Jeff Jarvis about his Book: What Would Google Do?

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