Archive for Freiheit

17 Jan 2010

John Pilger: Global media consolidation, propaganda, war by journalism

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Australian journalist, author, film maker John Pilger speaks about global media consolidation, war by journalism, US military’s quest for domination/hegemony in the post 9/11 era, false history in the guise of ‘objective’ journalism. Filmed in Chicago at Socialism 2007: Socialism for the 21st Century by Paul Hubbard. June 16, 2007 Broadcast on Democracy Now – The War and Peace Report – August 7, 2007

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31 Dec 2009

Merry crisis & happy new fear

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Merry Crisis

12 Oct 2009

Offener Brief: Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse

Comments Off Bürgerrechte, Datenschutz, Demokratie, Digitalkultur, Freiheit

Der Foebud e.V. hat einen offenen Brief zu Bürgerrechten und gegen die Vorratsdatenspeicherung geschrieben. Hier ist der Aufruf zum mitzeichnen! Siehe auch die: 5-Minuten-Info zu dieser Kampagne

Unterzeichnen Sie unseren offenen Brief an Frau Leutheusser-Schnarrenberger!

Dieser offene Brief ist eine gemeinsame Aktion des FoeBuD e.V. mit der Aktionsplattform Campact – Demokratie in Aktion. Wir wollen damit Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen nehmen.

Am Donnerstag, den 15.10.2009, wollen wir Frau Leutheusser-Schnarrenberger schon den ersten Schwung der gesammelten Unterschriften übergeben, denn dann kommt der Arbeitskreis für Inneres, Justiz und Informationsgesellschaft das nächste Mal zusammen. Auch nach dem 15.10.2009 können Sie noch mitzeichnen – bis zum Ende der Koalitionsgespräche.

Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse!
Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,

im Wahlkampf hat sich die FDP als Bürgerrechtspartei präsentiert. Ich
erwarte deshalb von Ihnen: Beweisen Sie in den Koalitionsverhandlungen
mit der Union, dass es der FDP mit der Verteidigung von Freiheit und
Bürgerrechten wirklich ernst ist. Insbesondere fordere ich:

- Stoppen Sie die flächendeckende Protokollierung aller Telefon- und
  Internetverbindungen und -standorte (Vorratsdatenspeicherung).

- Verbieten Sie Schnüffelchips (RFID) in Reisepässen und
  Personalausweisen, auf denen unsere biometrischen Daten gespeichert
  und per Funk auslesbar gemacht werden.

- Stoppen Sie das Gesetz zu Internet-Sperren. Es ebnet den Weg zu
  einer systematischen Zensur des Internets, ist aber wirkungslos gegen
  Straftäter und Straftaten.

- Schaffen Sie ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz, das den Schutz vor
  Bespitzelung am Arbeitsplatz sicher stellt.

Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse. Lösen Sie Ihr
Wahlversprechen ein: Stoppen Sie den Überwachungswahn von Staat und
Wirtschaft!

Mit freundlichen Grüßen

10 Oct 2009

Stockholm-Programm: Aufrüstung der Inneren Sicherheit

Comments Off Bürgerrechte, Demokratie, Freiheit, Repression, Überwachung

Über die Aufrüstung der Inneren Sicherheit in 5-Jahres-Schritten. In einem fundierten Hintergrundbericht fasst Ralf Bendrath auf Netzpolitik Entwicklung und Debatte um das Stockholm Programm zusammen: Stockholm-Programm: Debatte über innere Sicherheit in der EU spitzt sich zu

In Brüssel spitzt sich diesen Herbst die Diskussion über die Zukunft der europäischen Innen- und Justizpolitik zu. Während die Innenminister im Rat immer weitere Befugnisse wollen, regt sich im Parlament mittlerweile Widerstand gegen eine Europäische Überwachungsunion…

02 Oct 2009

FoeBuD: Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse

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Der Datenschutzverein FoeBuD veranstaltet am Montag, den 5.10.2009, ab 14 Uhr anläßlich der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und FDP eine Mahnwache. Die Aktion steht unter dem Motto “Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse!” und findet vor dem Gebäude der nordrheinwestfälischen Landesvertretung (Hiroshimastr. 12-16) in Berlin statt, wo am Montag die Koalitionsgespräche beginnen.

“Wir wollen die FDP an ihre Wahlversprechen erinnern. Jetzt muß die FDP beweisen, dass sie die Verteidigung der Bürgerrechte ernst meint,” sagt Rena Tangens vom FoeBuD e.V. “Und die neue Regierung soll wissen, dass die Bürgerrechtsbewegung keine Ruhe mehr geben wird.”

Der FoeBuD, der sich für Bürgerrechte im digitalen Zeitalter einsetzt, fordert u.a. die Abschaffung aller präventiven Überwachungsgesetze, die seit 2001 beschlossen wurden, die Rücknahme der Steuer-ID und der elektronischen Gesundheitskarte sowie die Nichteinführung des RFID-Funkchips im deutschen Personalausweis.

Der FoeBuD war Mitorganisator der Datenschutzdemonstration “Freiheit statt Angst” am 12. September in Berlin, an der sich mehr als 160 Organisationen und 25.000 Menschen beteiligten. Der FoeBuD verleiht den Datenschutz-Negativpreis BigBrotherAward, der in diesem Jahr zum 10. Mal vergeben wird. Für sein Engagement für die Bürgerrechte erhielt der FoeBuD 2008 die Theodor-Heuss-Medaille.

Kontakt: Ansprechpartner vor Ort in Berlin: Rena Tangens und padeluun Tel: 0175-9849933

FoeBuD e.V. Marktstr. 18 33602 Bielefeld Tel: 0521-175254 Fax: 0521-61172 Web: www.foebud.org  www.bigbrotherawards.de

12 Sep 2009

“Freiheit statt Angst” Demonstration ein voller Erfolg

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by "jeanmartin" CC Attribution Share Alike

Leute es war ein voller Erfolg! Auch wenn das Bild einer sehr vielfältigen Demonstration wie hier – leider – von den Piraten und anderen Parteien dominiert wurde. Gemeinsam waren wir heute etwa 25.000 Menschen allein in Berlin auf der Straße: Für Freiheit, Informationelle Selbstbestimmung und Bürgerrechte und gegen Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Zensur. Für den Transparenten Staat und gegen den gläsernen Bürger! Es war eine sehr schöne Demo, die Sonne schien wie bestellt und es sind viele gekommen. Berichte in allen Medien. Einen Pressespiegel gibt es beim AK Vorrat, Fotos bei Flickr.

Hier die 19:00 Uhr Pressemitteilung des “Freiheit statt Angst” – Demonstrationsbündnis:

  • Freiheit statt Angst” Demonstration ein voller Erfolg.
  • Insgesamt 25.000 Bürger protestierten gegen den Überwachungswahn

Mit dem Reggaesong “Wir sind mehr – wir sind viele” der Band Mono & Nikitaman wurden die Teilnehmer der heutigen Demonstration gegen den Datenwahn nach zweistündigem Marsch durch die Mitte Berlins gegen 18.15 Uhr am Potsdamer Platz empfangen.

Die Veranstalter, ein Bündnis von 167 Organisationen aus beinahe allen gesellschaftlichen Gruppen, werteten die Demonstration als “vollen Erfolg”, der um so höher zu bewerten sei, weil eine Woche nach der Antiatomdemonstration abermals so viele Menschen mobilisiert werden konnten. “Das zeigt uns, dass die Menschen keinesfalls politikverdrossen sind – sie haben nur kein Vertrauen in die herrschende Politik”, bekräftigt Rena Tangens vom Presseteam des Bündnisses. “Jetzt müssen die neuen Überwachungsgesetze wie die Vorratsdatenspeicherung endlich wieder abgeschafft werden, sowohl national wie auch europaweit.”

“Eine Politik die uns, die Bürger dieses Landes, in erster Linie als potenzielle Terroristen, Kinderschänder oder Amokläufer sieht, zerstört die Grundlagen unserer Demokratie”, sagte Franziska Heine auf der Abschlußkundgebung. Heine initiierte im Frühjahr dieses Jahres die Onlinepetition gegen Netzsperren an den Bundestag.

Aber es gibt auch ein paar kritische Stimmen, wie etwa den Redebeitrag von Monty von der Hedonistischen Internationale, der seine drei Minuten für eine ausgiebige Publikumsbeschimpfung genutzt hat, dass die ganzen Datenschutzkämpfer dann ihre Fotos mit Namen und GPS-Koordinaten getagt bei Google oder Yahoo hochladen.

Sowie die kritische Bemerkung von Fefe der von der Demo-Projektleitung das peinliche Detail erfahren hat:

“die Demo hat ein paar tausend Euro an die GEMA abgedrückt, damit sie Musik spielen dürfen, und da hat die Piratenpartei sich auch beteiligt. D.h. die Piraten haben das angeblich abzuschaffende Establishment finanziell unterstützt!!! Das muß ein witziger Moment gewesen sein für die Projektleitung, als sie die Piratenpartei nach ihrem GEMA-Beitrag gefragt haben…”

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14 Jul 2009

Freiheit statt Angst – Bundesweite Demonstration am 12. September 2009

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Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und  Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto ”Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die  Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages “Freedom not Fear – Freiheit statt Angst”, zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden.

Wann: 12. September 2009, 15 Uhr
Wo: Potsdamer Platz in Berlin

Hier der hübsche Trailer Freiheit statt Angst von Alexander Svensson. Weitere Informationen gibt es weiter unten oder auf der Seite des AK Vorratsdatenspeicherung: http://www.FreiheitStattAngst.de

Freiheit statt Angst – der Trailer from Alexander Svensson on Vimeo.

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08 May 2009

Bundesverfassungsgericht: Fragekatalog zur Vorratsdatenspeicherung

Comments Off Datenschutz, Demokratie, Digitalkultur, Freiheit

Aha! Wir spielen mal wieder Demokratie. Es bahnt dich ein weitere Fall nach dem Schema “unqualifizierte Politiker wurschteln schlecht gemachte Gesetze zusammen, die obendrein nicht Grundgesetzkonform sind,  woraufhin dann unsere demokratische Grundordnung, zu der ja noch auch die Freiheit gehört, mal wieder vom Bundesverfassungsgericht gerettet werden muss. OMG!

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Fragenkatalog zur Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung an eine Reihe von Experten und Verbänden geschickt. Die Richter haben offenbar gut recherchiert, so fragen sie etwa nach den bei “Stealth-SMS” anfallenden Verbindungsdaten, nach den Daten bei der LKW-Maut, nach offenen und kommerziellen WLAN-Hotspots und vielem anderen mehr. Bei Heise lesen wir dazu:

Bürgerrechtler: Verfassungsgericht bei Vorratsdatenspeicherung gründlicher als die Politik

Das Bundesverfassungsgericht hat Experten, Verbänden und Datenschutzbeauftragten einen Katalog mit 13 Fragen zur Vorratsdatenspeicherung zugeschickt. Das geht aus einer Mitteilung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) hervor. Die zwölf befragten Experten sollen sich demnach unter anderem dazu äußern, inwieweit die Vorratsdatenspeicherung die Bewegungen von Handynutzern und Lkw-Fahrern erfasst, wozu die Aufzeichnungen sonst genutzt werden könnten, welche Straftatbestände ohne Vorratsdatenspeicherung nicht verfolgt werden können.

Bis zum 10. Juni haben sie Zeit zu antworten. Man kann also davon ausgehen, dass es nach der Sommerpause zur mündlichen Verhandlung kommen wird.

03 Apr 2009

Political evolution Social Media in the Mideast

Comments Off Bloggen, Demokratie, Digitalkultur, Free Speech, Freiheit

Die diesjährige re:publica hat ohne Zweifel einen großen Schwehrpunkt auf politischen Themen. Aber während sich mit die meisten bisherigen Beiträge – seien wir ehrlich – mit recht akademischem Expertenwissen und Themen wie Identitätsmanagement, mobilem Microblogging oder der Kulturflatrate beschäftigen bringt Esra’a Al Shafei in ihrem Vortrag Political evolution: Social Media in the Mideas die echt dringenden Themen auf den Tisch: Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Emanzipation.

Videomitschnitt: Esra’a Al Shafei: Political evolution

Esra’a Al Shafei ist eine Medienaktivistin und Mitbetreiberin von http://mideastyouth.com

Esra’a Al Shafei is the Executive Director of MideastYouth.com, an award-winning independent network whose mission is to inspire and provide young people with the freedom and opportunity of expression. Her work on the internet bridges gaps of faith and geography to unite young people committed to fostering constructive discourse in the Middle East. She is the project coordinator of a series of international initiatives having to do with minority rights, women, and freedom of expression. She was a recent recipient of a Berkman Award from the Berkman Center of Internet and Society at Harvard Law School for “outstanding contributions to the internet and its impact on society.” She is based in Bahrain.

Und etwas über  die webseite Mideastyouth

Short version: MideastYouth.com is a student-owned independent network that promotes constructive dialogue and understanding within the Middle East and North Africa. Arabs, Iranians, Kurds, and Israelis work side by side on a variety of different projects in order to advance towards moderation and interfaith understanding. Our mission: To inspire and provide young people with the freedom and opportunity of expression, and promote a fierce but respectful dialogue among the highly diverse youth of all sects, socio-economic backgrounds, and political and religious beliefs in the Middle East. We use this freedom to create social change and to prove that the collaboration necessary for stability is possible.

01 Apr 2009

Freedomhouse: Introducing the Global Internet Freedom Index

Comments Off Demokratie, Freiheit, Repression, Überwachung

Bestimmt eine der interessanteren Veranstaltungen auf der re:publica 09 ist der Vortrag der US amerikanischen NGO Freedomhouse: Introducing the Global Internet Freedom Index

Die NGO Freedomhouse, der von manchen eine (allzu-) große Nähe zur US Regierung nachgesagt wird, stellt eine Studie zu “Freiheit im Internet” vor. Verglichen werden unter anderem Meinungsfreiheit, Überwachung, Zensur und Repression im Zusammenhang mit online Medien in insgesamt 15 Staaten.

Update: Hier ist ein interessantes Interview bei Global Voices Advocacy » Interview with Robert Guerra about the Freedom on the Net Index

New Study Identifies Emerging Threats to Internet Freedom

April 01, 2009 – A new study from Freedom House warns that the rights of internet and mobile phone users are increasingly at risk as governments, both repressive and democratic, expand their ability to monitor and control online activity.

Hier gibt es diekomplette Studie als PDF

Freedom House will reveal the findings from its new Global Internet Freedom Index, the world’s first analytical standard for measuring internet freedom. The independent human rights organization developed the index in response to the growing threat posed by governments seeking to limit citizens’ access to the internet. The pilot index compares internet freedom in 15 countries: Brazil, China, Cuba, Estonia, Egypt, Georgia, India, Iran, Kenya, Malaysia, Russia, South Africa, Tunisia, Turkey and the United Kingdom. The index evaluates each country based on barriers to access, content controls and violations of individual online rights. In addition to providing country narratives, the index assigns each country a score similar to the rankings Freedom House uses in its Freedom of the Press survey. Freedom House plans to expand the index worldwide with additional support and hopes that it will be a valuable tool for challenging government control and advancing freedom of expression online.
Bei Netzpolitik dazu: Global Internet Freedom Index veröffentlicht

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