Archive for Social Network

02 Feb 2010

Social Networks: A world of connections

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Die Ausgabe vom 30. Januar des “The Economist” widmet sich in einem Spezialreport dem Phänomen “social networking”. Der Bericht kann man hier herunterladen (pdf).

17 Jan 2010

AK Schwerpunkt zu sozialen Netzwerken und Web 2.0

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Die Monatszeitschrift Alanlyse & Kritik vom 21.8.09 hat einen Schwerpunkt zu sozialen Netzwerken und Web 2.0.

30 Sep 2009

Filtering Map: Social Media Sites

2 Comments Demokratie, Digitalkultur, Social Network, Zensur

Open Net Initiative

Sehr interessant: Die Open Net Inititive hat eine “social media filtering maps” veröffentlicht, also eine interaktive Karte die die Sperrung von social Network Seiten darstellt. Gemessen wurde der Zugang zu Facebook, Flikr, Orkut, Twitter und YouTube in mehr als 20 Ländern. Durch klicken auf ein Land gelangt man zu ausführlichen Berichten über dieses Land.

The summer of 2009 was a hectic one for online social media: Twitter, Facebook, YouTube and a bevy of other sites fell under the censors’ axe in China and Iran as political events — namely the anniversary of the Tiananmen Square massacre and the Iranian presidential election — shook both countries. Based on testing conducted in 2008-2009, the OpenNet Initiative has compiled data on the most frequently blocked social media sites around the world. We are proud to present five new social media filtering maps that serve as easy visual guides to the countries where Facebook, Flickr, Orkut, Twitter and YouTube are blocked.

04 Sep 2009

Die kleinsten Elemente unserer modernen Gesellschaft: atoms&bits

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atomsandbits

Die kleinsten Elemente unserer modernen Gesellschaft. Genau darum geht es beim atoms&bits Festival

Wie wir die Gesellschaft Bit für Bit, Atom für Atom verändern – organisiert über das Internet und mit greifbaren Ergebnissen. Bei A&B treffen sich Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks, Kreative – eben alle, die eine neue Kultur des Selbermachens zelebrieren. Die fünf Themen, um die sich alles dreht sind:

  • Neue Arbeitsformen (Coworking)
  • neue Lust am Bausteln (DIY)
  • neue Kultur der Offenheit (OpenEverything/CC)
  • Politik
  • neue, offene Formen des Kunst- und Kulturschaffens (Art of Production of Art)

sowie die Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.

Das a&b Festival ist ein dezentrales Event, das sich über 10 Tage erstreckt (18.-27.Sept). Einzelne Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal statt. Dabei werden inhaltliche Brücken nicht nur innerhalb des a&b Festivals geschlagen. Weltweit werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Um auch nachhaltige Vernetzung und Kollaboration zu fördern, schaffen wir  Verknüpfungen zu anderen Veranstaltungen, die die Ideen des a&b Festivals ergänzen: all2gethernow (Thema: Musik; Ort: Berlin), Breakout (Thema: Coworking; Ort: global); OpenEverything (Thema: Open Source Prinzipien; Ort: global); Transmediale (Thema: Art & Digital Culture; Ort: Berlin).

Das a&b Camp ist einer der zentralen Knotenpunkte des a&b Festivals. Am Wochenende der Bundestagswahl (26./27. September) treffen sich rund 400 Teilnehmer, um im a&b Camp zu diskutieren, Projekte zu planen und sich zu vernetzen. Angelehnt an das Barcamp-Format sind alle Teilnehmer aktiv am Event beteiligt, die Vorträge (“Sessions”) sind interaktiv und werden von den Teilnehmern inhaltlich selbst gestaltet. Im offenen “Barcamp”-Bereich organisieren die Teilnehmer völlig freie Sessions. Zusätzlich werden in eigens eingerichteten kuratierten Räumen zentrale Themen des a&b Festivals aufgegriffen und diskutiert: Coworking, DIY und OpenEverything. Räumliche Nähe und inhaltliche Verknüpfung sorgen für intensive gegenseitige Befruchtung zwischen diesen Themenfeldern.

Den Höhepunkt des weltweiten Festivals und gleichzeitig Kick-off für im Rahmen von atoms&bits entstandene Aktionen und Projekte bildet das atoms&bits-Wochenende vom 25.-27. September. In Berlin finden dann das a&b Camp am Moritzplatz und weitere Veranstaltungen in direkter räumlicher Nähe statt. Das Programm umfasst u.a. Ausstellungen, Live-Screenings, die a&b Party, Baustelworkshops, Live-Berichterstattung über die Wahlaktivitäten im Netz sowie eine Wahlparty.

Weitere Informationen:

Das atoms&bits Festival auf:

(english)  &   (deutsch)

22 Jul 2009

Locaccino: Studie zum Umgang mit den eigenen Geodaten

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Ein interessantes Projekt der Carnegie Mellon University untersucht das Verhalten von Menschen hinsichtlich ihrer Gewohnheiten Informationen über ihren Aufenthaltsort freiwillig und selektiv mit anderen Menschen auszutauschen.

“The purpose of our study is to understand people’s attitude towards selectively sharing information about their location with others..”

Das Projekt ist eine Studie der Carnegie Mellon University und heisst Locaccino. Die Studie Locaccino funktioniert über eine Facebook Applikation. Um an der Studie teilzunehmen muss man eine Software zur Bestimmung der Geodaten des Aufenthaltsortes  (W-LAN Triangulation) installieren. Danach kann man einstellen mit wem man wann seine Geodaten (Aufenthaltsort) austauschen möchte.

Purpose of this Study

The purpose of our study is to understand people’s attitude towards selectively sharing information about their location with others in the context of everyday life scenarios involving interactions with friends, family members and colleagues. The study is motivated by the emergence of location tracking technologies that enable devices such as cell phones or laptops to compute their current location (e.g. using GPS or other triangulation technologies), as well as the development of interfaces that enable users to control who they want to share this information with and under what conditions. Read more

31 May 2009

Gender und social media

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In einem schönen Artikel auf “Collective Thoughts” widmet sich Ryan der Frage welche Rolle “Gender” für das Nutzungsverhalten von social Networks und social Media spielt.

Gender Differences In Social Media Participation

I think women put more emphasis, focus and time into their social media browsing than men. Men seem to be very ADHD with social media, jumping from news story to story, whereas I’ve noticed women take slow time and incorporate what they read more into their daily life and lifestyle planning.” Loren Baker, Search Engine Journal So before getting to a list of some observations and a handful of insightful quotes from my social media friends, let’s draw a conclusion. I believe that the social media professional will be much more successful at his or her craft when taking gender differences seriously. The key, really, is to understand the needs of each person you interact with. Offer them something in return. But don’t assume that everyone wants the same thing. Take the time to understand what motivates each of your social media friends and go above and beyond the call of duty to interact with them so that when it comes time that you need something, they are eager to help. And remember that it’s very easy to wear out a social relationship of any kind (marriage, friendship, business) if one party is not having his or her needs met or if one person is carrying too much of the burden. Before ending this article I’ve included a few more general observations that come from various social media friends who chose to be anonymous. We’d love for you to add your thoughts in the comments.
  • Men often make accounts that look like attractive females for pragmatic purposes (to motivate more action by other social media participants)
  • Women tend to use Twitter more for chatting and real conversations
  • Men tend to use Twitter more for marketing
  • Women are more likely to forward chain emails
  • Men are more comfortable with manipulative behavior so long as it helps them acheive their goals
  • Women like sites that facilitate discussions about life and offer a peek into others’ lives
  • With men, social cooperation comes down to swapping favors
  • With women, you have to earn social cooperation through relationship

07 May 2009

Wahlkampf hält Einzug auf StudiVZ

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Auch interessant: Gerade erst ging in Berlin das erste Politcamp mit über 500 TeilnehmerInnen zu Ende, dass mit dem Anspruch Politik und Netzkultur zusammenzubringen angetreten war. Da erleben wir ein ganz anderes Beispiel dafür wie das mit der Politik im Netz auch laufen kann: Die deutsche Facebook-Kopie “studiVZ” hat vor kurzem beschlossen nicht nur realen oder fiktiven Personen eine Heimat sein zu wollen sondern darüberhinaus auch “Werbepartnern” und Parteien. Dabei war man allerdings etwas wählerisch und wollte nicht gleich alle Parteien zulassen. Konkret hat studiVZ anscheinend am 1. Mai kurzerhand das Benutzerkonto der Piratenpartei gelöscht.

Dazu aus dem Forum der Piratenpartei: Wahlkampf hält Einzug auf StudiVZ

Gibts denn inzwischen schon eine Stellungnahme? Nachdem ich vor den beschwichtigenden Worten von Markus Stiller doch einige wenige JuSos-etc.-Profile “gemeldet” hatte (jaja, ich weiß, kontraproduktiv, pipapo, mea culpa), habe ich heute eine Antwort vom StudiVZ-Support Team darauf gekriegt, die ich euch nicht vorenthalten möchte: “vielen Dank für deine Meldung! Hier gibt es eine Ausnahme in unserem Verhaltenskodex: Zusätzlich zu den Profilen authentischer Personen bieten wir auf unseren Plattformen sogenannte Edelprofile für Werbepartner und zum Wahljahr 2009 Politische Profile für Parteien und deren Kandidaten an, die mit den Grundwerten unserer Verfassung vereinbar und nicht extremistisch sind.” Was jetzt, gibts auch “private” Profile für Kandidaten? Ich hab ja sicher kein Edel-Profil gemeldet. Heißt das im Umkehrschluss, dass StudiVZ die Piratenpartei als nicht mit unserer Verfassung vereinbar sieht? Oder doch einfach nur willkürlich handelt? Update: StudiVZ hat den Verhaltenskodex angepasst

Hier die offizielle Stellungnahme der Piratenpartei Deutschland: Piratenpartei kritisiert einseitigen Wahlkampf auf StudiVZ

Die Piratenpartei kritisiert die einseitige Information der Nutzer auf StudiVZ und MeinVZ durch spezielle Wahlkampfprofile der etablierten Parteien und die Löschung des Profils der Piratenpartei. Die Piratenpartei fordert den Stopp dieser einseitigen Information und eine demokratische Gestaltung der Plattform mit der Möglichkeit, dass alle in Deutschland anerkannten Parteien sich ausgewogen präsentieren können.

Heise schreibt dazu: StudiVZ löscht Profil der Piratenpartei

Zum Start der Parteiprofile hatte StudiVZ-CEO Markus Berger-de León erklärt, man werde bewusst rechtsextremen Parteien keine Plattform bieten. In diese Ecke fällt die Piratenpartei wohl eher nicht. Und ganz streng scheint StudiVZ die Begrenzung auf natürliche Personen nicht zu nehmen: Die Junge Union Baden-Württemberg, die CDU-Studentenorganisationen RCDS Bochum und RCDS Oldenburg sowie diverse Juso-Gruppen sind schon länger mit eigenen Profilen auf StudiVZ präsent. Die Pressesprecher der Piratenpartei feilen derzeit noch an einer öffentlichen Stellungnahme zum Thema.

Auf TorrentFreak kann man dazu lesen: Pirate Party Banned from Social Networking Site

02 Mar 2009

Im Netz: Netzwerke schaffen eine neue Struktur des Raumes

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Der Naturwissenschaftler, Unternehmer und Philosoph Jörg Friedrich formuliert in dem Artikel: Im Netz ein paar recht interessante Gedanken zu den sozialen und kommunikativen Implikationen von Netzwerken an: Netzwerke schaffen eine neue Struktur des Raumes

Die Stärke dieser Netze ist, dass ihre Knoten leben, dass sie aktiv sind. Was sie weiterleiten und in welche Richtungen entscheiden sie selbst, nach Regeln zwar, aber autonom. Was wie ein Paradoxon klingt, macht diese Netze stark.

Wahrscheinlich ist diese Kombination von Regelbindung und Autonomie der Grund für die Effektivität eines solchen Netzes. Ein solches Netz schafft sich seine Strukturen selbst, und nicht nur die, sondern auch die Regeln, nach denen es sich, in den autonomen Entscheidungen der Einzelnen, immer weiter entwickelt. Niemand hat die Macht zur Zentralisation, und die war noch immer der Grund für Ineffizienz und Erstarrung.

Den ganzen Artikel weiterlesen: Im Netz

28 Feb 2009

Social Networks und Datenschutz: Vom falschen Gefühl der Sicherheit

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Drei sehr gute Artikel widmen sich dem Konflikt um Facebooks Änderungen an seinen Nutzungsbedingungen und der Frage welche Schlüsse draus zu ziehen sind.

Facebook Battle Ends in Major Victory for Users, But the War Continues meint Marcia in einem Beitrag für EFF Updates

A David and Goliath-type battle erupted this weekend when the public realized that Facebook had changed the rules governing their use of the popular social networking site. In the end, the users prevailed in a victory that reflects the power of social networking as a tool for change. The controversy began on Sunday, when the blog Consumerist pointed out that Facebook’s terms of use, which had permitted users to remove their content from the site at any time, had been modified to give Facebook the right to use content indefinitely, subject to privacy settings.

Bei TechCrunch schreibt Facebook Opens Up Its Terms Of Service To Input From Users

After the uproar that ensued when Facebook tried to change its terms of service a couple weeks ago, along with its subsequent backpedaling and public assurances that users own their data, the company is trying a different tack. It is inviting users to comment and contribute on proposed changes to its terms of service. Facebook has posted a proposed set of Facebook Principles and proposed Statement of Rights and Responsibilities. Members can discuss these proposals in two groups dedicated to each set of statements (here and here, respectively).

During a conference call, CEO Mark Zuckerberg explained:

“We do not own user data, they own their data. We never intended to give that impression and we feel bad that we did.”

Vor einem falschen Gefühl von Sicherheit warnt Bill Thomson: A false sense of security

“We are storing up trouble as we surf the web, signing up for services, offering our personal details, clicking through on contracts without reading them and generally acting as if nothing can go wrong”

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21 Feb 2009

Whose data is it anyway?

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Der Skandal um die Änderung der Nutzungsbedingungen von Facbook richtet die mediale Aufmerksamkeit auf die Frage welche Rechte die Nutzer “sozialer Netzwerke” eigentlich an ihren eigenen Daten haben. In einer guten Zusammenfassung für die BBC stellt Mark Ward die Frage wem diese Daten überhaupt gehören und wie wenig reflektiert die meisten Menschen Dienste wie Facebook nutzen.

The row over the changes Facebook made to its terms has thrown the light on the rights people surrender when they sign up to use a website. It is likely though that until the row over Facebook’s Terms and Conditions went public, few people knew what rights sites claim over the content that their members upload and share. “Less than 25% of users are making a specific point of going to the privacy settings and making changes,” said Simon Davies, head of digital rights group Privacy International.

Weiter stellt er die Frage, wie die Problematik rechtlich zu bewerten sei:

However, this could change as in Europe moves are afoot to change the laws and guidelines which govern what websites can do with data and how long they can keep it. In late 2008, the Article 29 working group, which is re-drafting data protection legislation, said websites were breaking the law if they retained data longer than six months.

Und schliesst mit einem Vergleich der für Nutzungsrechte an Benutzerdaten und von Nutzern erstellten Inhalten (Text, Kommentare, Fotos, Videos) relevanten Passagen in den Nutzungsbedingungen der fünf größten sozialen Netzwerke. Das Resultat ist erschütternd! Lest selbst: Whose data is it anyway?

Ein weiterer guter Artikel zum Thema bei TechCrunch: Facebook: You Own All Your Data. Period. (But See You at the Next Privacy Uproar.)

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