Mal wieder eine Leseempfehlung in Sachen linker Theorie, diesmal über Anarchismus und Arbeiterbewegung mit dem Titel “Schicksahlsrauschen der Emanzipation” von Felix Klopotek auf der Jungle World Nr. 21/2009. Der Anarchismus kritisierte die alte Arbeiterbewegung von links – und teilte dabei ihre Schwächen. Der Artikel ist eine Antwort auf den ebenfalls lesenswerten Beitrag von Magnus Klaues “Wie sich Völker bilden”
Der Unterschied zwischen Marxisten und Anar chisten besteht nicht in der Differenz, dass die einen den Staat »aufheben«, die anderen ihn »abschaffen« wollen. Dazu haben sich Marx und Engels in der »Deutschen Ideologie« in aller Klarheit geäußert: Die »Proletarier (müssen), um persönlich zur Geltung zu kommen, ihre eigne bisherige Existenzbedingung, die zugleich die der ganzen bisherigen Gesellschaft ist, die Arbeit, aufheben. Sie befinden sich daher auch im direkten Gegensatz zu der Form, in der die Individuen der Gesellschaft sich bisher einen Gesamtausdruck gaben, zum Staat, und müssen den Staat stürzen, um ihre Persönlichkeit durchzusetzen.« Das ist Bakunin in Reinform…







