“Boredom is always counterrevolutionary. Always.” Guy Debord

Gottes Werk und Googles Beitrag

Posted: January 17th, 2010 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digitalkultur, Medienkritik, Termine | Tags: , , , | Comments Off

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum Leistungsschutzrecht. Hier die Ankündigung:

Gottes Werk und Googles Beitrag Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie Die Medienwelt befindet sich durch die Folgewirkungen der Digitalisierung in einem epochalen Umbruch. Die Zeitungen, einstmals stolze Träger der “vierten Gewalt”, fürchten um ihr klassisches Geschäftsmodell einer anzeigen- und abofinanzierten Bündelung journalistischer Inhalte. Denn der Wegfall der Distributionskosten und die Verweisstrukturen im Internet haben machtvolle Konkurrenz erwachsen lassen. Aggregationstechnologien, soziale Netzwerke und Blogs bieten Leser_innen vielfältige Möglichkeiten, viel gezielter nach Themen zu suchen und Beiträge im Netz mit eigenen Kommentaren und Faktenchecks anzureichern. Die Zeitungsverlage müssen auf dieses veränderte Konsumverhalten reagieren, doch bislang hat sich kein funktionierendes Modell für bezahlten Online-Journalismus herausgebildet. Im Gegenteil: Aktuelle Nachrichten sind heute in der Regel kostenlos über das Internet oder mobile Applikationen zu beziehen. Von den damit verbundenen Werbeerlösen profitiert vor allem ein Unternehmen wie Google, das mit 85 Prozent den Markt der Suchmaschinen dominiert. Nun möchten auch deutsche Zeitungsverlage an dessen Erlösquellen beteiligt werden. Die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern müsse auch im digitalen Raum ihren Preis haben, fordert die Zeitungsbranche. Ein eigenes “Leistungsschutzrecht”, fest im schwarz-gelben Koalitionsvertrag verankert, soll ihnen dafür eine gesetzliche Grundlage geben. Wie begründen sich die Ansprüche der Verlage? Welchen Wert messen wir professionellem Journalismus heute zu?

Teilnehmer:

Moderation: Matthias Spielkamp von iRights.info

Anmeldung erwünscht bei Monika Steins, Fon: 030-28534-244, steins@boell.de

Livestream auf www.boell.de und www.carta.info Twitter-Hashtag: #boell

Wann: Mittwoch, 20.1.10, 19 bis 22 Uhr
Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Großer Saal, 10117 Berlin, Schumannstr. 8, (Lageplan)

Matthias Spielkamp hat auf seinem Blog eine Link- und Materialsammlung zur Vorbereitung in das recht komplexe Thema zusammengestellt.


The Transmediale Book Sprint: Write a book with us!

Posted: January 9th, 2010 | Author: | Filed under: Commons, Digitalkultur, Medienkritik, Termine | Tags: , , | Comments Off

Traditional book production time lines are normally measured in months and years. Book Sprints produce comparable content in 2-5 days. The Transmediale Book Sprint: Write a book with us!

Topic: Free Culture Jan 18-22, Berlin & online Info Session (optional):  Jan. 12, 13:00h @ St. Oberholz

In 5 days, we’ll write a full, ready-print book about Free Culture — with your help!

Sound impossible? It’s not. Find out from the only people in the world experimenting with this method and see the (free) software they have built to support collaborative authoring and Book Sprints.

As an example, the How to Bypass Internet Censorship book was written in 5 days. The sprint brought eight people together from around the world. We started work on the text at 9:00 AM Monday and finished with a beer on Friday at 6:00PM. At that moment, with the click of a button, we generated the book-ready source files and uploaded them to the print-on-demand service. 220 page book finished in 5 days.

The Introduction to the Command Line was also produced in a Book Sprint and has been described by Free Software Foundation Board Members as the best book on the topic. The really unusual part of this books story is that it was written by 20 people all working remotely, collaborating to make a 280 page book in just 2 days. Come find out how it works and how to participate.

Info Session: Transmediale Book Sprint on Free Culture.

Where: Cafe St. Oberholz http://www.sanktoberholz.de/ When: Jan. 12 at 13:00h

More info:


Podiumsdiskussion zum Leistungsschutzrecht

Posted: November 16th, 2009 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digitalkultur, Medienkritik, Termine | Tags: , , , | Comments Off

Im Juni erschien die Hamburger Erklärung der Verlage mit der Forderung die Rahmenbedingungen für “geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern” im Internet zu verbessern. Im September erschien dann das Internet-Manifest als kritische Antwort.

Mittlerweile hat eine Koalition die Einführung eines “Leistungsschutzrechts für Presseverlage zur Verbesserung des Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet” angekündigt. Doch was ist mit Leistungsschutzrecht eigentlich genau gemeint? Wem wird es nützen und wem schaden? Gegner und Befürworter

In der kommenden Woche werden die Verleger auf den Zeitschriftentagen um die Gunst der Kanzlerin in Sachen Leistungsschutzrecht buhlen.

Pünktlich zu diesem Termin hat das Institut für Medienpolitik (IfM) eine Diskussion zwischen mit Markus Beckedahl (von Netzpolitik und Mitunterzeichner des Internet-Manifest) und Matthias Spielkamp (von iRights.info) sowie Christoph Keese (Konzerngeschäftsführer Public Affairs von Axel Springer, maßgeblicher Protagonist des Leistungsschutzansatzes) organisiert. Die Besetzung des Panels verspricht eine ebenso kontroverse wie informierte Auseinandersetzung.

Wann: Montag, dem 16. November um 17 Uhr
Wo: IfM, Fasanenstraße 73, Berlin-Charlottenburg

Hier ist der live stream der Veranstaltung Video clips at Ustream


Konferenz: ÜberLeben in den “Creative Industries”

Posted: November 13th, 2009 | Author: | Filed under: Digitalkultur, Kapitalismuskritik, Krise, Termine | Tags: , , , | Comments Off

Surviving in the »Creative Industries« Zwischen Lust und Last des Informellen – Internationale Konferenz von Rosa Luxemburg Stiftung und »Helle Panke e.V.« Die »Creative Industries« gelten als Schlüssel für die Metropolenentwicklung im 21. Jahrhundert. Stadtregierungen wie in Berlin rücken sie ins Zentrum von Image- und Standortpolitik.

Wann: 13. und 14. November 09
Wo: Volksbühne im Prater, Kastanienallee 7-9. 10437 Berlin

Das Programm für Freitag und Samstag hört sich sehr spannend an. Mein Tipp: Freitag14.11.09  20:30 bis 22 Uhr:

Streit am Abend: Zwischen den digitalen Fronten – mehr Geld, mehr Freiheit oder alles für alle? Mit:

  • Benni Bärmann (Keimform.de)
  • Wolfgang Schimmel (Verdi)
  • Matthias Spielkamp (iRights.info)
  • Moderation: Sabine Nuss (Rosa Luxemburg Stiftung)

Surviving in the »Creative Industries« – Joy and burden of the informal [en]

Siehe auch:


Podiumsdiskussion der Wikipedia: Der Kampf um die Relevanz

Posted: November 2nd, 2009 | Author: | Filed under: Digital Natives, Digitalkultur, Termine, Zensur | Tags: , , | Comments Off

Mit einer Podiumsdiskussion am 5. November will der Verein Wikimedia Deutschland den neu aufgeflammten Streit um Relevanz-Kriterien in der Deutschen Wikipedia schlichten. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat sich gegenüber heise online für eine Beibehaltung der Löschpraxis ausgesprochen. Via Heise: Wikimedia Deutschland lädt zur Relevanz-Diskussion

Wann: 5. November 2009 um 18:00 Uhr
Wo: Vereinsräumen von Wikimedia Deutschland, Eisenacher Str. 2, 10777 Berlin

Siehe auch:

Update: Passend zum Thema heute ist Jimmy Wales, der Gründer der Wikipedia bei der BBC Digital Planet im Interview.


Informationsveranstaltung: “Meine Daten gehören mir!”

Posted: October 1st, 2009 | Author: | Filed under: Datenschutz, Demokratie, Repression, Termine, Überwachung | Tags: , , , | Comments Off

Informationsveranstaltung: “Meine Daten gehören mir!” am Donnerstag, 1. Oktober 2009 – 19.00 Uhr, Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte

Am Samstag, den 12. September 2009, werden Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” in Berlin auf die Straße gehen. “Die verstärkte Kompetenzvermischung und Zusammenarbeit zwischen Polizei, Geheimdiensten und Militär” weicht “die bisherige Balance staatlicher Gewaltenteilung auf”, heißt es unter anderem in dem Aufruf. Dieser Protest gegen Überwachungswahn am Arbeitsplatz und durch den Staat ist dringend geboten.

Zu der innerstaatlichen Überwachung kommt ein rapide wachsender Datenaustausch in EU-Europa hinzu. Der neue Fünfjahresplan europäischer Innenpolitik, der im Dezember in Stockholm beschlossen werden soll, soll die geheimdienstlichen Kooperationen und die Vermischung der Aufgaben von Polizei und Militär ausweiten. Auch hiergegen ist Protest geboten.

Eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 1. Oktober 2009, in Berlin, zu der sechs Bürgerrechtsorganisationen einladen, wird über die gegenwärtigen Pläne berichten und Protestformen vorstellen.

Meine Daten gehören mir!

Informationsveranstaltung – Donnerstag, 1. Oktober 2009 – 19.00 Uhr Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte

Europäischer Fünfjahresplan

Die Verabschiedung des „Stockholm Programms” durch den Ministerrat der EU steht im Dezember in Stockholm bevor. Der neue Fünfjahresplan europäischer Innenpolitik weitet die Strategien der Politik „Innerer Sicherheit” aus und sieht umfassende Eingriffs- und Zusammenarbeitsformen in der EU-Innen- und Justizpolitik vor. Die EU betreibt:

• eine Asyl- und Migrationspolitik zur Abwehr von Flüchtlingen • die Überwachung und Sicherung der Grenzen mittels eines umfassenden grenzüberschreitenden „Informationsmanagements” • die Absicherung der „Festung Europa” durch FRONTEX, einer supranationalen Agentur, die sich der parlamentarischen Kontrollen weitgehend entzieht.

Die Ausweitung geheimdienstlicher Kooperationen und die Vermischung der Aufgaben von Polizei und Militär werden die Zukunft noch stärker bestimmen.

Frei flutende Daten

Das Sammeln von Daten durch die nationalen und die europäischen Institutionen, deren reibungsloser Austausch und deren ungehinderte technische Auswertung sind die zentrale Grundlage, auf der diese Entwicklungen beruhen. „Unsere” Daten fluten frei durch die Datensammlungen von Polizeien und Geheimdiensten und die Schlüsse, die sie daraus ziehen, sind nicht mehr von uns zu kontrollieren.

Wir wollen informieren und Protestformen vorstellen – Datenschutz muss auch in der EU gelten – meine Daten gehören mir!

  • Freier Binnenmarkt für Polizeidaten: Vom Prinzip der „Verfügbarkeit“ zu dem der „Konvergenz“; DNA- und Fingerabdruckdaten als Einstiegs„drogen“ für einen umfassenden gegenseitigen Zugriff auf nationale Polizeidaten
  • Schengen Informationssystem (SIS), Visa Informationssystem (VIS) und mehr: das elektronische Instrumentarium der Festung Europa, die biometrischen Konzepte
  • Troublemakers“: der Austausch von Daten über DemonstrationsteilnehmerInnen und Fußball-Fans. Die bisherige Praxis, die nationalen Datensammlungen, die für diesen Austausch bereitgestellt werden, die Regelungen des Prüm-Vertrages, die Planungen für eine eigenständige Datenkategorie im SIS
  • Zur Notwendigkeit der Kampagne „Reclaim your data“ – wir alle können uns beteiligen und unsere Daten zurückfordern.

Zur Notwendigkeit der Kampagne „Reclaim your data” – wir alle können uns beteiligen und unsere Daten zurückfordern.

ReferentInnen:

Heiner Busch (Komitee für Grundrechte und Demokratie, Redakteur von Bürgerrechte & Polizei/CILIP) Angela Furmaniak (Rechtsanwältin) Matthias Monroy (gipfelsoli, Kampagne „Reclaim your data”) Eric Töpfer (Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin)

Hintergrundinformationen: Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”

Veranstalter:

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte Robert-Havemann-Saal Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin Telefon 030-2043506 – Fax 030-2041263

Wegbeschreibung: Tramlinie M4 (z.B. vom Alexanderplatz) sowie Buslinien 200 und 240 – Haltestelle ist jeweils “Am Friedrichshain”

Informationen bei:

Komitee für Grundrechte und Demokratie Elke Steven Aquinostr. 7 – 11 50670 Köln Telefon 0221 – 9726930 Fax 0221 – 9726931 www.grundrechtekomitee.de info@grundrechtekomitee.de meinedaten-e.pdf


atoms&bits meets all2gethernow

Posted: September 15th, 2009 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digital Natives, Digitalkultur, Termine, web2.0 | Tags: , , , , , , , | Comments Off
Dieser Tage gibt es im Rahmen des all2gethernow Camp , des atoms&bits Festival und des atoms&bits Camp wirklich sehr sehr viele interessante Veranstaltungen in Berlin. Eine das mir besonders interessant erscheint ist dieses Video-Interview with Brett Gaylor, RIP Remix Manifesto:
Als Dieter Gorny im Sommer diesen Jahres bekannt gab, dass Deutschlands größte Musikmesse – die Popkomm – in diesem Jahr aufgrund von Internetpiraterie und die dadurch entstehenden Einnahmeeinbußen der Branche nicht stattfinden wird, hat dies ein großes Medien-Echo hervorgerufen. Das Aussetzen der Popkomm war gleichzeitig die Initialzündung  zur Gründung des all2gethernow e.V. als neue Plattform für alle, die an der Musik, Kreativität und Kultur und den dafür notwendigen Rahmenbedingungen interessiert sind. Die Gründungsmitglieder wollten die Absage an die Musik- und Kreativbranche, an Musiker und Künstler nicht so einfach hinnehmen. Stattdessen setzten sie sich das  Ziel, eine Veranstatung zu organisieren, die Produzenten, Musiker und Nutzer, Plattenlabels und Veranstalter gemeinsam an einen Tisch bringt, um über zeitgemäße Geschäftsmodelle, zukunftsorientierte Konzepte und neue Ideen für die Musikbranche zu sprechen – mit großem Erfolg! Die erste all2gethernow findet vom 16-18.09.09 in Berlin statt Auf dem all2gethernow Camp geben wir mit einem online Interview des “RIP-A Remix Manifesto“- Regisseurs und Gründers von Open Source Cinema Brett Gaylor einen Vorgeschmack auf unser Programm. Das Interview führt John H. Weitzmann von Creative Commons Germany. RIP A Remix Manifesto – Wir zeigen die weltweit erste Open Source Dokumentation über Mashup-Music, Remix-Culture und Urheberrecht im digitalen Zeitalter am Donnerstag den 24.09.09 um 20.00h im betahaus. Zur Veranstaltung
Start time: 16. September 2009 – 15:45
End time: 16. September 2009 – 17:15

Das a2n camp Programm im Überblick

Posted: September 15th, 2009 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digital Natives, Digitalkultur, Termine, web2.0 | Tags: , , , , , | Comments Off

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Das wurde ja schon langsam etwas unübersichtlich mit den vielen Veranstaltungen rund um das all together now Camp und Konferenz. Hier nun der praktische alltogethernow #camp Programm im Überblick

Rund 50 Sessions an 2 Tagen – das a2n #camp Programm für Mittwoch 16.09. und Donnerstag 17.09.

Für alle, die ihre beiden #camp Tage auf der all2gethernow planen möchten HIER der aktuelle Programm- Planungsstand nach Uhrzeit und Tag geordnet im Überblick.

Die ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Sessions inkl. Liste der Referenten sind nach Themen geordnet, und werden bis zum Wochenende auch in eine entsprechende Zeittabelle überführt.

Am Mittwoch liegt ein Schwerpunkt auf politischen und Strukturellen Themen, z.B. mit der Session von Andrew Dubber zu “Music as Culture”, der Runde zur Zukunft der Verwertungsgesellschaften, Berlin an einem Tisch, einer Runde zur Diskussion der Kulturflatrate, verschiedenen Sessions zu Kreativitätsstandorten und Kreativwirtschaft etc.. Ebenso drehen sich die Themen am Mittwoch um Medien und Fernsehen. Und die meisten Hands-on Workshops – zu rechtlichen Fragen, Finanzierung und Digital Self Management for Artists finden am Mittwoch statt.

Am Donnerstag stehen neue Strategien für Künstler, Labels, Medien und Web-Services im Fokus. Eine Runde zu Empfehlungskulturen mit Christian Tjaben – from Peel to Peer, – Wie geht es meinem Lieblingsplattenladen / wo kaufe ich was – mit Barbara Hallama, neue Finanzierungsstrategien für Musik, Fusing Art and Technology, Vertrieb für Labels, Strategien für Netlabels, Open Music etc. stehen auf dem Programm. Ebenso geht es um angrenzende Themen wie Musik und Film und Musik und Games. Nachhaltigkeit ist auch ein Thema am Donnerstag.

Bis zum #camp selbst wird dieser Plan laufend aktualisiert, da täglich noch neue Sessions hinzukommen. Wer noch ein Thema einbringen möchte, meldet sich bitte bei camp [at] a-2-n.de.

Also – kommt zu Hauf and spread the word ..


Die kleinsten Elemente unserer modernen Gesellschaft: atoms&bits

Posted: September 4th, 2009 | Author: | Filed under: Digitalkultur, Social Network, Termine, web2.0 | Tags: , , , , | Comments Off

atomsandbits

Die kleinsten Elemente unserer modernen Gesellschaft. Genau darum geht es beim atoms&bits Festival

Wie wir die Gesellschaft Bit für Bit, Atom für Atom verändern – organisiert über das Internet und mit greifbaren Ergebnissen. Bei A&B treffen sich Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks, Kreative – eben alle, die eine neue Kultur des Selbermachens zelebrieren. Die fünf Themen, um die sich alles dreht sind:

  • Neue Arbeitsformen (Coworking)
  • neue Lust am Bausteln (DIY)
  • neue Kultur der Offenheit (OpenEverything/CC)
  • Politik
  • neue, offene Formen des Kunst- und Kulturschaffens (Art of Production of Art)

sowie die Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.

Das a&b Festival ist ein dezentrales Event, das sich über 10 Tage erstreckt (18.-27.Sept). Einzelne Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal statt. Dabei werden inhaltliche Brücken nicht nur innerhalb des a&b Festivals geschlagen. Weltweit werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Um auch nachhaltige Vernetzung und Kollaboration zu fördern, schaffen wir  Verknüpfungen zu anderen Veranstaltungen, die die Ideen des a&b Festivals ergänzen: all2gethernow (Thema: Musik; Ort: Berlin), Breakout (Thema: Coworking; Ort: global); OpenEverything (Thema: Open Source Prinzipien; Ort: global); Transmediale (Thema: Art & Digital Culture; Ort: Berlin).

Das a&b Camp ist einer der zentralen Knotenpunkte des a&b Festivals. Am Wochenende der Bundestagswahl (26./27. September) treffen sich rund 400 Teilnehmer, um im a&b Camp zu diskutieren, Projekte zu planen und sich zu vernetzen. Angelehnt an das Barcamp-Format sind alle Teilnehmer aktiv am Event beteiligt, die Vorträge (“Sessions”) sind interaktiv und werden von den Teilnehmern inhaltlich selbst gestaltet. Im offenen “Barcamp”-Bereich organisieren die Teilnehmer völlig freie Sessions. Zusätzlich werden in eigens eingerichteten kuratierten Räumen zentrale Themen des a&b Festivals aufgegriffen und diskutiert: Coworking, DIY und OpenEverything. Räumliche Nähe und inhaltliche Verknüpfung sorgen für intensive gegenseitige Befruchtung zwischen diesen Themenfeldern.

Den Höhepunkt des weltweiten Festivals und gleichzeitig Kick-off für im Rahmen von atoms&bits entstandene Aktionen und Projekte bildet das atoms&bits-Wochenende vom 25.-27. September. In Berlin finden dann das a&b Camp am Moritzplatz und weitere Veranstaltungen in direkter räumlicher Nähe statt. Das Programm umfasst u.a. Ausstellungen, Live-Screenings, die a&b Party, Baustelworkshops, Live-Berichterstattung über die Wahlaktivitäten im Netz sowie eine Wahlparty.

Weitere Informationen:

Das atoms&bits Festival auf:

(english)  &   (deutsch)


Socialbar Berlin feiert ihr einjähriges Bestehen

Posted: August 27th, 2009 | Author: | Filed under: Bürgerrechte, Demokratie, Termine | Tags: , , | Comments Off

Am 1. September 2009 zelebriert die Socialbar Berlin ihr einjähriges Bestehen mit einem bunten Programm. Weitere Infos: www.socialbar.de

Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen. Das Motto: Erfahrungsaustausch “online vernetzen, offline bewegen”

„Wir haben es geschafft, die Socialbar zu einem neutralen Ort des Austausches zwischen zivilgesellschaftlichen Initiativen aufzubauen, einem Ort der gegenseitigen Hilfe und Kooperation“, befindet Robert Dürhager, einer der Initiatoren des Socialbarkonzeptes.

Wo: tazcafé, Rudi-Dutschke-Straße 23. GoogleMaps.
Wann: 01. september 2009, ab 19 Uhr