Boredom is always counterrevolutionary. Always. - Guy Debord

Internationaler Aktionstag gegen ACTA am 9. Juni 2012

Posted: April 5th, 2012 | Author: | Filed under: Digitalkultur | Tags: , , | Comments Off on Internationaler Aktionstag gegen ACTA am 9. Juni 2012

Gottes Werk und Googles Beitrag

Posted: January 17th, 2010 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digitalkultur, Medienkritik, Termine | Tags: , , , | Comments Off on Gottes Werk und Googles Beitrag

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum Leistungsschutzrecht. Hier die Ankündigung:

Gottes Werk und Googles Beitrag Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie Die Medienwelt befindet sich durch die Folgewirkungen der Digitalisierung in einem epochalen Umbruch. Die Zeitungen, einstmals stolze Träger der “vierten Gewalt”, fürchten um ihr klassisches Geschäftsmodell einer anzeigen- und abofinanzierten Bündelung journalistischer Inhalte. Denn der Wegfall der Distributionskosten und die Verweisstrukturen im Internet haben machtvolle Konkurrenz erwachsen lassen. Aggregationstechnologien, soziale Netzwerke und Blogs bieten Leser_innen vielfältige Möglichkeiten, viel gezielter nach Themen zu suchen und Beiträge im Netz mit eigenen Kommentaren und Faktenchecks anzureichern. Die Zeitungsverlage müssen auf dieses veränderte Konsumverhalten reagieren, doch bislang hat sich kein funktionierendes Modell für bezahlten Online-Journalismus herausgebildet. Im Gegenteil: Aktuelle Nachrichten sind heute in der Regel kostenlos über das Internet oder mobile Applikationen zu beziehen. Von den damit verbundenen Werbeerlösen profitiert vor allem ein Unternehmen wie Google, das mit 85 Prozent den Markt der Suchmaschinen dominiert. Nun möchten auch deutsche Zeitungsverlage an dessen Erlösquellen beteiligt werden. Die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern müsse auch im digitalen Raum ihren Preis haben, fordert die Zeitungsbranche. Ein eigenes “Leistungsschutzrecht”, fest im schwarz-gelben Koalitionsvertrag verankert, soll ihnen dafür eine gesetzliche Grundlage geben. Wie begründen sich die Ansprüche der Verlage? Welchen Wert messen wir professionellem Journalismus heute zu?

Teilnehmer:

Moderation: Matthias Spielkamp von iRights.info

Anmeldung erwünscht bei Monika Steins, Fon: 030-28534-244, steins@boell.de

Livestream auf www.boell.de und www.carta.info Twitter-Hashtag: #boell

Wann: Mittwoch, 20.1.10, 19 bis 22 Uhr
Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Großer Saal, 10117 Berlin, Schumannstr. 8, (Lageplan)

Matthias Spielkamp hat auf seinem Blog eine Link- und Materialsammlung zur Vorbereitung in das recht komplexe Thema zusammengestellt.


Michael Geist: Everything You Need To Know About ACTA

Posted: January 17th, 2010 | Author: | Filed under: Copyright, Digitalkultur | Tags: , , | Comments Off on Michael Geist: Everything You Need To Know About ACTA

Michael Geist hat ein 20-Minuten langes Video eines Vortrages über das Anti-Piraterie-Geheimabkommen ACTA veröffentlicht: The ACTA Threat: My Talk on Everything You Need To Know About ACTA, But Didn’t Know To Ask.


Der elektronische Reporter zu Digital Rights Management

Posted: January 17th, 2010 | Author: | Filed under: Copyright, Digitalkultur, Technologiekritik, Video | Tags: , , | Comments Off on Der elektronische Reporter zu Digital Rights Management

Der elektronische Reporter widmet sich dem Thema Digital Rights Management (DRM): Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht

Elektrischer Reporter – Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht

Für Apples iPhone gibt es Unmengen nützlicher Zusatzprogramme, geschrieben von Profi- und Hobby-Programmierern in aller Welt. Aber welche die Kunden letztlich auf ihrem Telefon installieren dürfen, entscheiden nicht sie, sondern Apple. Passt dem Hersteller ein Programm nicht, bekommt es keine Zulassung fürs iPhone. „Für die Sicherheit der Kunden”, argumentiert Apple. „Zur Sicherung von Apples Geschäftsinteressen”, meinen Kritiker, denen solche geschlossenen Systeme ein Dorn im Auge sind. Das iPhone ist längst nicht das einzige digitale Gerät, bei dem der Hersteller sich Kontrollfunktionen einräumt – auch nach dem Verkauf, auch aus der Ferne. Besitzer von Amazons E-Book-Lesegerät “Kindle” erlebten, wie ihnen die Firma ein elektronisches Buch aus dem Speicher löschte, obwohl sie es ganz legal erworben hatten. Die Nutzer glauben also nur, sie hätten die komplette Verfügungsgewalt über ihre Geräte oder den den darauf laufenden Programmen und gespeicherten Inhalten. In Wirklichkeit bestimmen die Hersteller, was sie damit machen dürfen und was nicht. Kritiker warnen deshalb vor einer digitalen Entmündigung der Verbraucher. Und manche befürchten das verheerende Ende der kreativen Computer-Tüftel-Kultur, wenn Basteleien nur noch mit dem Segen des Herstellers möglich sind.

Cory Doctorow – In Defense of ©

Posted: November 19th, 2009 | Author: | Filed under: Copyright, Digitalkultur, Podcast | Tags: , , | Comments Off on Cory Doctorow – In Defense of ©

Eine weitere großartige Radiosendung von Redio Berkman: Diesmal mit Cory Doctorow über Copyright:

Radio Berkman 137: Cory Doctorow – In Defense of ©

Is the fate of books a forgone conclusion? Will they just continue to make their way out of print and into digital form? This week’s guest, author Cory Doctorow, suggests that we might want to keep books in print for a little while longer. Not just out of nostalgia – but actually to protect the institution of copyright. Cory Doctorow — a longtime supporter of remixing and free culture, who releases his books under Creative Commons licenses — now throws his weight behind copyright. Huh?

Hier ist die mp3 und hier der Podcast:


Stimmen zum Google Book Settlement

Posted: November 18th, 2009 | Author: | Filed under: Copyright, Digitalkultur | Tags: , , | Comments Off on Stimmen zum Google Book Settlement

Kurz vor Ablauf der Frist, die der New Yorker US-Bundesbezirksrichter Denny Chin ihnen gesetzt hatte, legten Google und US-Autorenverbände sowie Verlage am Freitagabend eine abgemilderte Version ihres umstrittenen Google Book Settlement vor.

Jeanette Hofmann im Interview bei Zeit Online: Wir brauchen ein Google-Gesetz

Netzforscherin Jeanette Hofmann sieht das Buchdigitalisierungsprojekt von Google durchaus positiv. Doch fürchtet sie ein Monopol, strenge Regeln sollten das verhindern.

Und Kai Biermann schreibt ebenfalls auf Zeit Online:  Google Books verzichtet auf weltweiten Anspruch

Deutsche Autoren sind raus aus dem Google-Buch-Projekt. Doch entschieden ist der Streit um die Digitalisierung mit dem nun vorgelegten Kompromiss noch lange nicht. Das ganze Amendend (überarbeitete) Google Book Settlement kann auf einer zu dem Streit eingerichteten Internetseite heruntergeladen werden. Es besteht aus diversen Teilen und ist hunderte Seiten lang. Hier die wichtigsten Neuerungen…

Ilja Braun auf schreibt Carta: Google Book Settlement: Deutsche Bücher nicht mehr betroffen

Am Freitag ist in New York das „Amendend Google Book Settlement“ vorgestellt worden, die überarbeitete Version des gerichtlichen Vergleichs zwischen amerikanischen Autoren, Verlagen und Google. Die wichtigsten Änderungen sind in einem Dokument zusammengefasst, das auf der Website des gerichtlichen Vergleichs heruntergeladen werden kann. Die wichtigste Neuerung steht in Artikel 1.19: Demnach sind Bücher, die nicht in den USA veröffentlicht wurden, nur noch dann vom Settlement betroffen, wenn sie entweder beim United States Copyright Office registriert wurden oder nachweislich in Kanada, Großbritannien oder Australien erschienen sind. Folglich fallen die meisten europäischen Bücher, auch deutsche, aus dem Geltungsbereich des Settlemennt heraus.

Ein noch ausführlicherer Beitrag von Ilja Braun zu diesem Thema hier auf irights.info.

Mehr zum Thema:


Podiumsdiskussion zum Leistungsschutzrecht

Posted: November 16th, 2009 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digitalkultur, Medienkritik, Termine | Tags: , , , | Comments Off on Podiumsdiskussion zum Leistungsschutzrecht

Im Juni erschien die Hamburger Erklärung der Verlage mit der Forderung die Rahmenbedingungen für “geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern” im Internet zu verbessern. Im September erschien dann das Internet-Manifest als kritische Antwort.

Mittlerweile hat eine Koalition die Einführung eines “Leistungsschutzrechts für Presseverlage zur Verbesserung des Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet” angekündigt. Doch was ist mit Leistungsschutzrecht eigentlich genau gemeint? Wem wird es nützen und wem schaden? Gegner und Befürworter

In der kommenden Woche werden die Verleger auf den Zeitschriftentagen um die Gunst der Kanzlerin in Sachen Leistungsschutzrecht buhlen.

Pünktlich zu diesem Termin hat das Institut für Medienpolitik (IfM) eine Diskussion zwischen mit Markus Beckedahl (von Netzpolitik und Mitunterzeichner des Internet-Manifest) und Matthias Spielkamp (von iRights.info) sowie Christoph Keese (Konzerngeschäftsführer Public Affairs von Axel Springer, maßgeblicher Protagonist des Leistungsschutzansatzes) organisiert. Die Besetzung des Panels verspricht eine ebenso kontroverse wie informierte Auseinandersetzung.

Wann: Montag, dem 16. November um 17 Uhr
Wo: IfM, Fasanenstraße 73, Berlin-Charlottenburg

Hier ist der live stream der Veranstaltung Video clips at Ustream


ACTA: Anti-Piraterie-Abkommen bleibt Verschlusssache

Posted: October 20th, 2009 | Author: | Filed under: Copyright, Demokratie, Digitalkultur, Zensur | Tags: , , , | 1 Comment »

ACTA, das multinationale Anti-Piraterie-Abkommen (Anti-Counterfeiting Trade Agreement, ACTA) zwischen den USA, der EU, Japan und acht weiteren Regierungen bleibt weiter unter Verschluss. Die Öffentlichkeit, Datenschützer und Bürgerrechtler bleiben von den Geheimverhandlungen ausgeschlossen. Bei Heise lesen wir dazu:

ACTA: Anti-Piraterie-Abkommen bleibt Verschlusssache

In den Verhandlungen zum geplanten multinationalen Anti-Piraterie-Abkommen (Anti-Counterfeiting Trade Agreement, ACTA) zwischen den USA, der EU, Japan und acht weiteren Regierungen geht es wie erwartet nun auch um die grenzübergreifende Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Laut der vergangene Woche veröffentlichten vorläufigen Tagesordnung (PDF-Datei) für die Verhandlungsrunde Anfang November in der koreanischen Hauptstadt Seoul soll es um die “Strafverfolgung in der digitalen Welt” gehen. Auch auf der Agenda für Seoul steht der Tagesordnungspunkt “Transparenz”. In dieser Disziplin haben die ACTA-Länder bisher allerdings nicht überzeugen können: Die Verhandlungen finden weiter hinter verschlossenen Türen statt, Ergebnisse werden strikt unter Verschluss gehalten.

Hierzulande scheint es bis auf weiteres bei den Koalitionsvereinbarung keine gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität zu geben. Hier setzt sich die FDP Position durch: “Wir vertrauen darauf, dass der bestehende Wettbewerb die neutrale Datenübermittlung im Internet und anderen neuen Medien sicherstellt”. Allerdings werde man die Entwicklung “sorgfältig beobachten und nötigenfalls mit dem Ziel der Wahrung der Netzneutralität gegensteuern”. Das dies totaler Quatsch ist liegt auf der Hand. In einem Artikel zur umkämpften Netzneutralität: für und wider Regeln für ein offenes Internet heißt es bei Heise:

Fünf Internetpioniere haben dem FCC-Chef ebenfalls den Rücken gestärkt. Vint Cerf, Stephen Crocker, David Reed, Lauren Weinstein und Daniel Lynch unterstrichen in einem gemeinsamen Schreiben vergangene Woche, dass vor allem das neu vorgeschlagene Prinzip der unterschiedslosen Durchleitung von Internetpaketen und die vorgesehene Transparenzverpflichtung “notwendige Bestandteile” einer auf Innovation ausgerichteten Agenda für die USA seien. Die gegenwärtige Internetlandschaft lasse den Bürgern zu wenig Wahlmöglichkeiten, sodass der freie Markt allein das Offenheitsprinzips des Internets nicht verteidigen könne. Es sei ein Mythos, dass gewisse Praktiken des Netzwerkmanagements durch Vorgaben zur Netzneutralität ausgeschlossen würden

Noch während des G8 Gipfels hatte die G8-Staaten beschlossen und in ihrer ersten längeren Deklaration (PDF-Datei) zu Weltwirtschaft, Klima und Entwicklungspolitik in L’Aquila verkündet auf eine rasche Verabschiedung des seit Ende 2007 hinter verschlossenen Türen ausgehandelten Anti-Piraterieabkommen (ACTA) zu setzen.

Die Futurezone schrieb bereits im Juni dazu: Das Internet von ACTA ausnehmen

US-Konsumentenschützer, -Bibliothekare und -Bürgerrechtler haben ihre Regierung aufgefordert, die Passagen zur Internet-Kontrolle aus dem geheimen Handelsabkommen ACTA zu streichen. Eine Koalition von Konsumentenschützern, Informationsexperten und Bürgerrechtlern veröffentlichte am Mittwoch einen Brief, den sie an den US-Handelsbeauftragten Ron Paul geschickt hatte. Unter den Organisationen befinden sich US-Bibliothekarsverbände, das Center for Democracy & Technology und die Electronic Frontier Foundation (EFF).

Howard Rheingold über das demokratische Potential des Internet

Posted: October 9th, 2009 | Author: | Filed under: Copyright, Digitalkultur, Video, web2.0 | Tags: , , | 2 Comments »

Ein Interview mit dem amerikanischen Sozialwissenschaftler und Autor Howard Rheingold über das demokratische Potential des Internet. Das Interview ist Teil des Films “Steal this Film II“, der gerade Produziert wird. Wir dürfen alle sehr gespannt sein!

Rheingold recounts how the development of communication technology has removed the power top transmit messages from a tiny elite, and had been a force for democratization. Following Benkler’s idea of peer production he explains how the diffusion of many-to-many communication technologies enables new forms of collective action.

Gerd Leonhard: Music Like Water and the Public Digital Music License

Posted: September 27th, 2009 | Author: | Filed under: Commons, Copyright, Digitalkultur | Tags: , , | Comments Off on Gerd Leonhard: Music Like Water and the Public Digital Music License

Der Medientheoretiker Gerd Leonhard, der sich selbst Medienfuturist nennt, hat am 18. September auf der All-together-now Konferenz in Berlin einen großartigen Vortrag gehalten: “Music Like Water”. Leonhard ist Autor des Buches “Musik 2.0” und beschäftigt sich mit der Zukunft von Musik, Musikindustrie und den aus der digitalen Reproduzierbarkeit resultierenden Fragestellungen zu  Urheberrecht, Lizensierungs- und Geschäftsmodellen. Sehr interessant auch Leonhards Blog: http://www.mediafuturist.com

Summary

  • Legalize it: a public, collective, open License for the use of Music online
  • Collaborative efforts to develop new, web-native revenue streams
  • A new social contract for Content

Music Like Water: Gerd Leonhard at A2N 2009 Berlin
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Einen ebenfalls interessanten Vortrag von Leonhard auf der PICNIC 09 in Amsterdam: The next 5 years in Social Media

The Future of Social Media Gerd Leonhard @ PICNIC 2009
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