“Boredom is always counterrevolutionary. Always.” Guy Debord

Ignite OSCON 5 min presentations

Posted: August 24th, 2009 | Author: | Filed under: Digital Natives, Digitalkultur, Open Source, Video | Tags: , , | Comments Off

Woow! Diese Serie von 5 min. Präsentationen auf der O’Reily OSCON Konferenz sind einfach fett:

At an Ignite event, each speaker has 5 minutes to speak, and 20 slides that automatically rotate every 15 seconds.  At the O’Reilly Open Source Convention’s first Ignite event, nine speakers covered the following topics, each in exactly 5 minutes:

• Hacking the Amazon Kindle • Fun things you can do with textiles • DIY projects for the handicapped • Photographing open source • Saving money through open source software • How to be a better teacher • Repairing a rigged election in Nigeria • The Librarian Avengers film rating system • and finally, how the semantic web will lead to an apocalyptic cyborg future Resources


Das reaktionäre Denken der Bestitzstandswahrung

Posted: March 25th, 2009 | Author: | Filed under: Commons, Digitalkultur | Tags: , , , | Comments Off

Es ist schon komisch welch sonderbare Blüten die Auseinandersetzung um die von Google betriebene massenhafte Digitalisierung von geschriebenem Wort treibt. Bei den Perlentauchern schreibt Matthias Spielkamp: Open Excess: Der Heidelberger Appell

Verleger und Autoren wehren sich auf Initiative des Heidelberger Professors Roland Reuß gegen eine “Enteignung” durch Google und Open Access. Ihre Argumentation ist haarsträubend, voller Fehler und gefährlich. Roland Reuß hat einen Lauf. Am 11. Februar hatte der Philologe und Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Polemik veröffentlicht, in der er großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, allen voran dem Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine “heimliche technokratische Machtergreifung” (so der Titel) unterstellte.

Update – weitere Artikel zum Thema:

Bei Netzpolitik beschreibt Markus Bekedahl die merkwürdigen Stilblüten, zu denen das Thema bei einem linken Leitmedium wie der Taz führt: Open Access in der Taz

In der Taz versucht sich Rudolf Walther an einer fundamentalen Kritik an der Digitalisierung von Büchern durch Google: Open Enteignung. Leider verwechselt der Autor dabei so einiges und schafft es zum Schluss sogar, die Bestrebungen von Google und der Open Access Bewegung mit den Piraten vor Somalia in Verbindung zu bringen: “Die Google-Piraterie und der “Open-acces”-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste”

Weiter Artikel zum Thema:


Berlin: Freies W-Lan für Bürger oder Touristen?

Posted: February 26th, 2009 | Author: | Filed under: Digitalkultur | Tags: , , | Comments Off

Kulturflatrate? Bürgernetze? Freier Zugang und offene digitale Infrastrukturen? Bislang sind all das hierzulande nur schöne Worte. E-Democtray höchstens ein Thema für Nerds.Schade eigentlich! In Berlin gibt es anscheined

Zwei Artikel zum Thema bei Netzpolitik: WLAN für Berlin

Es geht wohl doch voran: Mit zwei Pilotprojekten soll kostenloses WLAN in Berlin getestet werden. Nach Angaben der Morgenpost soll vorerst im Osten Unter den Linden und an der Friedrichstrasse Netz angeboten werden, dazu im Westen an Kurfürstendamm und Tauentzienstraße. Sind zwar nicht gerade die Ecken, wo es mir was bringt, aber aus Sicht der Tourismusförderung auch nicht die schlechtesten.

WLAN? Berlin bleibt offline

Da war ja noch was: Das WLAN für Berlin. Wird gerne von der Politik verkündet, kommt aber immer noch nicht. „Wir befinden uns in intensiven Gesprächen” zitiert die Morgenpost eine Sprecherin des Wirtschaftssenators: Berlin bleibt offline – Kein öffentliches Wlan. Da muss man sich keine neuen Botschaften überlegen, sondern kann die alten Konserven wieder kommunizieren, wie seit Jahren. Das hab ich auch schon 2006 genau so gehört.